1946 begann sie mit ersten schriftstellerischen Tätigkeiten, der zunehmenden seelischen Vereinsamung und Entfremdung ihres Mannes setzte sie ihr Schreiben entgegen, das sie nach dem Tod ihrer Mutter, 1951, vor dem Selbstmord rettete. Sie war „eine Sterbende, die gegen das Sterben anschrieb“.
Domin empfand sich als „Gratwanderer“, mit viel Welt, aber wenig Boden unter den Füßen. Sie sah sich als spanische Autorin in deutscher Sprache, geprägt vom arabischen Erbe des Spanischen und damit Ungaretti verbunden, der sich vom Ägyptischen beeinflusst fühlte. In ihren späteren Gedichten ließ sie sich von der japanischen Kunsttheorie inspirieren und sah auch den Einfluss Hölderlins.
Beantwortet von
volupp
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30.06.2010 um 23:56 Uhr