Es hat nie, und das gilt bis heute, eine allgemeingültige Definition gegeben, was eine Stadt ist, und überhaupt nicht, ab wann eine Stadt zur Großstadt wird.
Das war durch die Epochen fliessend; eine "Antike Großstadt" macht und machte sich nicht an der Zahl der Einwohner fest.
Es waren die Metropolen der jeweiligen Epoche, von wo die Macht ausging, egal ob mit 50.000 oder mit 500.000 Einwohnern, was zur besten Zeit nur Rom knapp erreichte.
Wenn wir heute Athen eine antike Großstadt nennen, so deshalb, weil man sich im nachhinein darauf verständigt hat, dass das eine Metropole von Bedeutung war.
Auch aktuell ist der Stadtbegriff noch fliessend.
So liegt derzeit die statistische Untergrenze von Städten in den nordischen Ländern und Spanien bei 200 Einwohnern, in Kanada bei 1000 Einwohnern, im Senegal und der Schweiz beginnen Städte bei 10.000 Einwohnern, wofür in Deutschland und Frankreich schon 2000 Einwohner reichen.
Top ist Japan, da braucht es dann schon 50.000 Einwohner.
Berlin wird in späteren Geschichtsbüchern noch als bedeutende Großstadt bezeichnet werden, obwohl die Stadt mit etwa 3,3 Millionen Einwohnern im Konzert der Megastädte weltweit überhaupt nicht mitspielt, es ist eben unsere Metropole, und grösste Stadt in Deutschland.
Beantwortet von
volupp
am
27.04.2010 um 22:03 Uhr