Um irreparable Schädigungen des Hodengewebes zu vermeiden, müssen die unterschiedlichen
Formen des Hodenhochstandes bis zur Vollendung des 2. Lebensjahres erfolgreich behandelt werden.
Grundsätzlich ist das chirurgische Prinzip bei der operativen Behandlung jeder Form des Hodenhochstandes – abgesehen von der operativen Behandlung der Retentio testis abdominalis – identisch:
Der Hoden muss aus seinen bindegewebigen Verwachsungen gelöst werden und Ductus deferens sowie Vasa spermatica müssen soweit nach retroperitoneal mobilisiert werden, bis der
Hoden mehr oder minder spannungsfrei in das Skrotum eingenäht werden kann.
Die Operation besitzt – alle Formen zusammengefasst – eine Erfolgsrate von etwa 95%.
Beantwortet von
volupp
am
10.01.2012 um 23:02 Uhr